Zwar sind die Gnaden von Allah viel und sichtbar aber dennoch sind viele Menschen unzufrieden. Im Folgenden setze ich mich mit dem Thema „Vorschriften über die Gnaden Allahs“ auseinander.

Vor allem soll man wissen, dass der Mensch die Gnaden Allahs nicht aufzählen kann. Allah sagte: „Und wenn ihr die Gnade Gottes aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht erfassen. Wahrlich, Gott ist voller Vergebung und Barmherzig“. (Nahl 18)

Jedoch gibt es Leute, die die Barmherzigkeit Allahs nicht bemerken. Es war ein Mann, der sprach mit einem Gelehrten über seine schwere Situation.

„Verkaufst du dein Sehen für Einhunderttausend?“ – fragte ihn der Gelehrte.

„Nein“ – sagte er.

„Verkaufst du dein Hören für Einhunderttausend?“ – fragte er wieder.

„Nein“ – sagte der Mann.

„Dann, bist du ein reicher Mann, den niemand kaufen kann“ – sagte der Gelehrte.

Besonders wichtig zu verstehen ist, dass die Gnaden eine Prüfung wie die Schwierigkeiten sind. Allah hat gesagt: „Aber der Mensch, wenn sein Herr ihn prüft und großzügig behandelt und ihm ein angenehmes Leben schenkt, sagt: «Mein Herr behandelt mich großzügig.» (15) Wenn Er ihn aber prüft und ihm seinen Lebensunterhalt bemessen zuteilt, sagt er: «Mein Herr lässt mich Schmach erleiden.» (16) Aber nein! (Fajr 15-17). In diesen zwei Versen ist anzumerken, dass Allah die zwei Lagen, die angenehme und die unangenehme, als Prüfung angesehen hat.

Folglich muss man Gott dankbar sein.

Dankbar mit dem Herzen, d.h. immer wissen, dass alle Gnaden von Gott sind. Allah hat gesagt: Was ihr an Gnade erfahrt, ist von Gott“.  (Nahl 53).

Dankbar mit der Zunge, d.h. die Gnaden zu erzählen und die Freude vor Allah auszudrucken. Muhammad, Friede und Segen seien mit ihm, hat gesagt: „Die Erzählung der Gnaden ist Dankbarkeit, die Nichterzählung ist Negierung, wer das Mindeste nicht dankt, der dankt das Meiste auch nicht, wer die Menschen nicht dankt, dankt Gott auch nicht, die Gemeinde ist Segen und die Streuung ist Strafe“.

Dankbar mit den Werken, das hängt von die Gnade ab. Wem Allah die Gnade Islam gegeben hat, die Dankbarkeit für ihn ist, den Islam zu verbreiten; wem Allah das Reichtum gegeben hat, die Dankbarkeit für ihn ist, für Allah zu spenden; wem Allah die Kinder gegeben hat, die Dankbarkeit für ihn ist, den Kindern gute Bildung und Benehmen zu geben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, die Dankbarkeit ist, die Gnaden in Halal (Erlaubtes) zu nutzen und überhaupt nicht in Haram (Verbotenes). Allah sagte: „Verrichtet, ihr Sippe Davids, eure Arbeit in Dankbarkeit.» Ja, nur wenige von meinen Dienern sind dankbar.“